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Mammografie und Mammasonografie

Die Diagnostik von Brusterkrankungen stellt einen gewichtigen Schwerpunkt unserer Praxistätigkeit dar.
Im Einzelnen werden neben der ärztlichen Untersuchung folgende bildgebende diagnostische Verfahren in unserer Praxis durchgeführt:

Mammografie:

Die Mammografie ist die grundlegende diagnostische Untersuchungsmethode zur Beurteilung der Brustdrüse und kann durch kein anderes Verfahren vollständig ersetzt werden.

Die Mammografie ist eine Röntgenaufnahme der Brust, die in der Regel in zwei Ebenen angefertigt wird. Diese Aufnahmen stellen die gesamte Architektur der Brustdrüse dar, die aus Drüsengewebe, bindegewebigen Strukturen und Fettgewebe besteht. Je nach Lebensalter der Frau, Zykluszeitpunkt und individuellen Faktoren differiert der prozentuale Anteil der einzelnen Gewebearten und damit die Dichte des Brustdrüsengewebes. Bei dieser Untersuchung muss die Brust etwas komprimiert werden, um die Strahlenbelastung möglichst gering zu halten und damit die Bildschärfe zu erhöhen.

Da die Dichte und Druckempfindlichkeit der weiblichen Brust hormonellen Einflüssen unterliegt, empfiehlt sich für Frauen im geschlechtsreifen Alter der Zeitraum zwischen dem 5. und 15. Zyklustag als idealer Untersuchungszeitraum.

Unsere Praxis verfügt über eine moderne digitale Mammografieeinrichtung und ist als solche von der "Deutschen Krebsgesellschaft" und der "Deutschen Gesellschaft für Senologie" als "Zertifizierter Kooperationspartner des Brustzentrums Tauber-Franken in Bad Mergentheim anerkannt. Bei dieser neuen Methode ersetzt ein digitaler Bildspeicher den klassischen Röntgenfilm.

Die regelmäßige Teilnahme an radiologischen Fortbildungen und die strengen ärztlichen Qualitätsprüfungen gewährleisten neben den permanenten apparativen Qualitätskontrollen die bestmögliche Interpretation der Mammografiebilder.

Die Mammographie sollte bei Frauen mit Risikofaktoren und familiärem Brustkrebsrisiko ab dem 40. Lebensjahr jährlich durchgeführt werden, ansonsten wird sie ab dem 50. Lebensjahr in zweijährigen Abständen empfohlen. Hierdurch können auch kleine, nicht tastbare Befunde oder auch Frühzeichen einer Gewebeveränderung – wie z.B. Verkalkungen – erkannt werden.

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Mammasonografie:

Die Sonographie ist eine Untersuchung der Brustdrüse durch hochauflösenden Ultraschall ohne Strahlenexposition. Sie ist insbesondere zum Auffinden von Veränderungen in dichtem Brustdrüsengewebe, also vor allem bei Frauen in jüngerem Lebensalter, geeignet. Daneben lassen sich durch diese bildgebende Untersuchung festgewebliche, sog. solide Tumoren von Zysten – flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Gewebe – differenzieren.

Die Mammasonografie ist eine ergänzende Untersuchung, aber kein Ersatz für die Mammographie, da gerade Mikroverkalkungen als Frühzeichen eines Tumors nicht darstellbar sind.

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